Kultur verbindet: Workshops für die deutschen Minderheiten in Europa

Im Frühjahr war ich im Auftrag des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) zunächst in Sathmar (Satu Mare), Rumänien, und anschließend in Opole (Oppeln), Polen, unterwegs. Im Mittelpunkt stand die Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Minderheiten in Mittel- und Südosteuropa.

In Sathmar leitete ich einen Workshop zum Thema Drittmittelakquise und Kulturfinanzierung für Kulturmanagerinnen und Kulturmanager sowie Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Minderheiten. Ziel war es, konkrete Strategien zu entwickeln, um Kulturprojekte erfolgreich zu finanzieren und internationale Fördermöglichkeiten besser zu nutzen. Der Workshop wurde durch anschließende Online-Beratungen begleitet.

Im April folgte dann die Einladung nach Opole (Oppeln) durch das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und MIND_Netz. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Minderheiten aus Polen, Tschechien und der Slowakei arbeiteten wir erneut zum Thema Kulturfinanzierung und europäische Förderprogramme.

Diese beiden Stationen haben mir erneut gezeigt: Angesichts der zahlreichen Herausforderungen für unsere Demokratien braucht es mehr denn je grenzüberschreitenden europäischen Kulturaustausch. Glücklicherweise stehen dafür vielfältige Förderprogramme zur Verfügung, die internationale Kooperationen ermöglichen und stärken.

Besonders beeindruckt haben mich die Kultureinrichtungen vor Ort. Sie schaffen Begegnungen, halten Sprache lebendig, pflegen Erinnerungskultur und gestalten Räume für Menschen aller Generationen.

Ein schöner europäischer Bezug: Die Woiwodschaft Oppeln in Schlesien ist seit 2003 Partnerregion von Rheinland-Pfalz.

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